Warum unterscheidet sich die Verdaulichkeit von Mais-Stärke?
Woran liegt es, dass die Dünndarmverdaulichkeit der Stärke variiert? Der Unterschied besteht in der Struktur der Stärke. Die Stärkestruktur von Haferkörnern besteht bspw. aus mittelgroßen Granula, die wiederum recht leicht zerfallen. Das bedeutet wiederum, dass Pferde die Stärke gut im Dünndarm verdauen können und diese in Folge die Verdauung im Dickdarm nicht negativ beeinflusst. Der Mais jedoch besteht aus größeren Granula, die nur durch gröbere mechanische Einwirkung oder thermische Behandlung zerkleinert werden können.
Mais richtig aufbereiten: geschrotet, geflockt oder gepoppt
Aus diesem Grund sollten Maiskörner vor der Verfütterung an Pferde stets fein geschroten, geflockt oder gepoppt werden. Durch die thermische Behandlung von Mais, wie dem Poppen von Mais, lässt sich die Dünndarmverdaulichkeit nachhaltig steigern und macht das Getreide interessant für die Pferdefütterung. Die Stärke ganzer Maiskörner kann im Dünndarm des Pferdes lediglich zu 29 % verdaut werden. Die Stärke des thermisch behandelten Puffmais hingegen zu 90 %. Aus diesem Grund verwenden wir bevorzugt Puffmais oder Maisflocken.
Häufige Fragen zu Mais in der Pferdefütterung
Warum sollte Mais vor der Fütterung aufbereitet werden?
Mais besteht aus größeren Stärke-Granula als z. B. Hafer, die sich nur durch mechanische oder thermische Behandlung ausreichend zerkleinern lassen. Deshalb sollten Maiskörner vor der Fütterung stets fein geschroten, geflockt oder gepoppt werden, damit die Stärke im Dünndarm besser verdaut werden kann.
Wie stark verbessert das Poppen die Verdaulichkeit von Mais?
Die Stärke ganzer, unbehandelter Maiskörner wird im Dünndarm des Pferdes nur zu etwa 29 % verdaut. Bei thermisch behandeltem Puffmais steigt die Verdaulichkeit auf etwa 90 %.
|
Noch Fragen? Gerne beantworten wir dir deine individuellen Fragen in einem unverbindlichen Info-Gespräch. |